Über mich

Sina Susanne Specht wurde 1977 in Süddeutschland geboren. Sie studierte Politologie und Archäologie in Tübingen und Münster/Westfalen und arbeitete nach ihrem Abschluss in verschiedenen europäischen Bildungsprojekten. Seit ihrer Rückkehr ins nördliche Baden-Württemberg betreut Frau Specht Kommunikationsthemen in Industrieunternehmen. Bereits während ihrer Schulzeit begann sie, sich mit Religion, Ritus und Spiritualität auseinander zu setzen. Heute ist sie Priesterin einer irischen Gemeinschaft und Mitglied einer schamanischen Trommelgruppe. Frau Specht hat mehrere Veröffentlichungen publiziert und unterstützt Menschen auf ihrem spirituellen Weg und bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen.

Die wahren Wunder geschehen in uns, damit sie im Außen wirken können.

Als Politologin, Archäologin und Kommunikationsfachfrau habe ich mein Studium und mein Berufsleben mit Strukturen, Organisation, Analysen, Theorien, Algorithmen und Wahrscheinlichkeitsrechnung verbracht. Eine gute Zeit, die mich viel über das Denken, über den Geist und unsere materielle Welt gelehrt hat.

Doch schon vor diesem Leben, in meiner Kindheit und Schulzeit, spürte ich, dass die Welt mehr ist. Und das auch ich mehr bin. Ich begann eine langjährige Ausbildung zur Priesterin, ließ mich im brasilianischen Reiki ausbilden, sammelte Erfahrungen als Grüne Dame und Hospizmitarbeiterin und nahm an zahlreichen schamanische Kursen und Veranstaltungen nach Harner teil. Immer mehr und immer tiefer beschäftigte ich mich mit den spirituellen Traditionen und ihrer Weisheit. Und diese gaben Antworten auf die Fragen, die ich in all den klugen Geistes-Büchern und im materiellen Alltag nicht gefunden hatte.

Ob gesundheitliche Probleme oder Arbeitslosigkeit: Alles zeigte mir während dieser Zeit, dass diese „Arbeit“ nach Innen, dass die Spirale des Adepten, unglaublich wichtig ist. Denn wenn das Leben aus den Fugen gerät, wenn es einen herausfordert, dann versagen die äußeren Mechanismen. Häufig war die Situation – rational und im Vergleich gesehen – noch nicht einmal so schlecht. Doch niemand nahm mir meine Gedanken ab, meine Sorgen, die mich kaum schlafen ließen.

Auch heute erlebe ich die Tiefen, die diese Welt uns bietet. Dinge, die ich liebe, verschwinden. Menschen, die ich mag, gehen an andere Orte oder an den einen Ort, der auf uns alle wartet, wenn wir diese Welt verlassen. Mein langer Weg zu Weisheit und Freude kann all dies nie und nicht verhindern. Er hat mir aber vieles geschenkt. Ich weiß, woraus meine Knochen sind. Ich spüre, wo ich bin. Ich glaube, dass Wunder immer noch möglich sind. Und dass ich ein Teil dieses Wunders bin.

Seit einigen Jahren teile ich dieses Wissen, Spüren und die Erfahrung, die ich gewonnen habe. Denn für jeden von uns gibt es einen guten Platz, einen Platz, an dem wir ein erfülltes Leben führen. Und je mehr wir darüber wissen, was in uns lebt, desto eher vermögen wir, diesen Ort im Außen zu finden…