FREUDELIEBEHOFFNUNG
 

In der Sprache unseres Herzens...


können wir uns meist exzellent verständigen, ein Blick, eine Umarmung reicht da einfach aus. Für den Alltag haben wir uns jedoch ein komplexes und mitunter kompliziertes Sprachsystem geschaffen. Und in diesem können Worte durchaus auch "in die Irre" führen. Denn so klar wie jeder Einzelne meint, sind viele Begriffe gar nicht. "Teppich" ist im Dorf, aus dem meine Großmutter stammt und in dem das Wort natürlich als "Debbich" ausgesprochen wird, kein Bodenbelag, sondern eine Zudecke aus Wolle oder einem anderen Material. Keinesfalls zu verwechseln mit einer "Zudegge", denn die sollte natürlich aus Daunen sein und im Bett liegen...

Deshalb hier Begriffe zu Methoden und Ansätzen, die ich verwende und wozu ich sie verwende.


Ahnenarbeit
Unser Blick auf unsere leibliche und spirituelle Familie kann uns großen Aufschluss und großen Auftrieb geben. Es kann uns unsere Stärken zeigen, auch das Besondere an unserer Familie. Es kann uns auch zeigen, was wir verändern wollen - für uns und für unsere Kinder. Vor allem aber können wir bei denen, die uns unterstützen, grenzenlose Geborgenheit erfahren. Die leibliche Linie ist dabei das, was als Familie bezeichnet wird. Die spirituelle Linie hingegen ist die von uns gewählte Familie, innerhalb unseres Glaubens oder innerhalb unseres eigenen spirituellen Weges (Meister, Heilige, Lehrer etc.). In vielen traditionell lebenden Kulturen ist Ahnenarbeit ein integraler Bestandteil des Alltags und wird deshalb häufig auch als Ahnenkult bezeichnet.

Anderswelt
„Anderswelt“ ist einer von vielen Begriffen, der umschreibt, dass es neben der materiellen Welt, die wir ansehen, die wir berühren können, noch etwas anderes gibt. Viele sprechen davon, dass hier alle Energien aufeinander treffen. Manche sehen körperloses Licht, besondere Formen oder auch menschenähnliche Körper. Sie können diese sehen, wahrnehmen, hören oder spüren, da sie ihre Augen schließen und die andere Welt mit ihrem Herz, mit ihrer Seele betreten und dort „herumreisen“. Weitere Worte für die Anderswelt sind Geistige Welt, Unterwelt, Untere Welt, Himmel, Obere Welt und und und. Am feinsten gehen die asiatischen Traditionen mit diesen „Energieschichten“ um: Sie kennen sehr viele Ebenen, die sie klar unterscheiden. In ihrem Glauben können manche davon von uns allen über das geistige Auge wahrgenommen und besucht werden, andere sind den so genannten Erleuchteten und Meistern vorbehalten.

Aura
Im Gegensatz zu „alten“ Begriffen wie Ch‘i ist „Aura“ ein relativ neuer Begriff. Aber auch er beschreibt, dass wir aus Energie bestehen und zwar neben der wahrnehmbaren, physikalischen Energie auch aus einer anderen, nicht messbaren Frequenz. Verschiedene Heiler und Therapeuten bieten das so genannte Aura-Lesen oder sogar die Aura-Fotografie an. Dabei können alle Farben des Regenbogens auftreten. Einige nutzen diese Farben, ihre Sättigung und Zusammenstellung dazu, zu beschreiben, was dem feinstofflichen oder sogar dem physikalischen Körper fehlt, oder was er benötigt. 

Biographiearbeit
Gute Erinnerungen sind immer eine Kraftquelle in unruhigen, schwierigen Zeiten. Denn sie zeigen uns, wozu wir in der Lage sind, was wir vermögen. Deshalb werden unter dem Begriff „Biographiearbeit“ seit vielen Jahren verschiedene Techniken und Methoden erarbeitet und getestet, die es ermöglichen sollen, die eigene Biografie mit einem liebevollen Blick zu betrachten. Und dies zur Grundlage eines guten, schönen, neuen Morgens zu machen. Der Lebensbaum ist eine der Methoden aus dieser sozialwissenschaftlichen Bewegung.

Brainstorming
Brainstorming ist in unserer Kultur die vielleicht verbreitetste Kreativitätstechnik und wird gerne im beruflichen Umfeld eingesetzt. Zum Beispiel zum Informationen sammeln, wenn Menschen aus verschiedenen Abteilungen und/oder mit verschiedenen Berufen an einem Thema, einer Lösung arbeiten. Die große Verbreitung erklärt sich auch damit, dass der Geist, der Verstand in jeder Stufe des Entscheidungsprozesses einbezogen wird. Zwar beginnt das Brainstorming nach Prinzipien wie „Quantität statt Qualität“ und Ähnlichem. Doch schon in einem weiteren Schritt wird „geordnet“ und „strukturiert“. In einem guten Brainstorming verbindet sich dennoch Geist mit Herz und Seele und gibt somit den Blick frei auf bislang Ungesehenes. 

Brainwriting
Während im Brainstorming vorwiegend mit der gesprochenen Sprache gearbeitet wird, wird im Brainwriting geschrieben. Dabei wird in aller Stille nacheinander oder miteinander geschrieben. Aus dieser Besonderheit, aus dieser Stille entstehen häufig Gedanken und Ideen, auf die man mit anderen Methoden nie gekommen wäre. Hier ist die „stille Post“ - so ähnlich fühlt es sich an - sehr viel mehr als reines Amüsement. Es ist eine Kreativitätstechnik, durch die unser Geist angeregt wird, gewohnte Wege zu verlassen und Neues zu entdecken.

Ch'i
Die chinesische Tradition beschreibt mit diesem Begriff die Lebensenergie, die in zahlreichen Bahnen durch unseren Energiekörper fließt (auch andere asiatische Kulturen kennen ähnliche Konzepte, die Japaner nennen es "Ki"). Wenn dieses System gestört wird, so kann dies im schlimmsten Fall auch den stofflichen Körper erreichen und ihn krank machen. Deshalb entstanden und existieren zahlreiche präventive Methoden wie das Tai Chi. Ist das Ch'i erst einmal in Unordnung geraten, versuchen die Therapeuten dies mit Akupunktur und Ähnlichem wieder „zum Fließen“ zu bringen. Auch, wenn der spirituelle Hintergrund der Traditionellen Chinesischen Medizin wenig in unsere westliche Welt passt, sind einige der angewandten Techniken mittlerweile sogar von der Krankenkasse anerkannt. 

Devas
Deva ist der indische Begriff für Pflanzenwesen bzw. Pflannzenkraft. Wer sich mit ihr / ihnen verbindet - gleich, ob über den rationalen Verstand oder über das Herz - kann vieles „wirken“. Ein schöner Garten oder auch eine gute Immunabwehr sind häufig das Resultat eines glücklichen Miteinanders zwischen den Menschen und den Energien / Wesen, die sie umgeben. Weil sie für unsere weltlichen Augen unsichtbar sind, gibt es auch andere Begriffe - genauso wie auch andere Energien (Feen, Elben etc.), denen ähnliche Eigenschaften nachgesagt werden. Viele Gärtner, „Kräuterhexen“ und andere haben einen besonderen Bezug zu diesen Energien, wobei viele dies als ganz natürlich und selbstverständlich wahrnehmen, eben nicht als getrennt und „andere Wesen“, sondern als „Eins“ mit ihnen und ihrem Tun...

Drachenkraft
Die Drachen der Mythologie zeigen manchmal jene Eigenschaften, deretwegen sich magische Schulen und spirituell Suchende mit diesen urtümlichen Erdwesen beschäftigen. Gleich, ob sie je real waren oder immer nur in der Anderswelt gelebt haben: Wer einen Drachen trifft und durch seine Augen blicken darf, kann wahre Weisheit erlangen... Zudem kann der Drache all jene erden, die keine Heimat gefunden haben, und diese mit Lebenskraft neu aufladen und ihnen Glück schenken.

Eisberg
Therapeuten verwenden das Wort „Eisberg“, um ihren Patienten und Klienten ein Bild von ihrem Unterbewusstsein und ihrem Bewusstsein zu geben. Wie beim Eisberg liegen auch bei uns 70%, 80%, 90 % unter Wasser, in unserem Unterbewusstsein. Dort liegen schmerzhafte Erinnerungen, traumatische Erlebnisse und vieles mehr. Deshalb reagieren die 10% oberhalb manchmal auch auf eine Art und Weise, die überhaupt keinen realen Bezug zu dem hat, was über dem Meer geschieht…  Wer mit seinem Eisberg arbeitet, der trägt ihn zwar im engeren Sinne nicht ab, aber er weiß darum. Mit diesem Wissen kann er oder sie sein Leben in die eigenen Hände nehmen. „Alte“ Emotionen und „alte“ Verletzungen werden ihn / sie nie mehr davon abhalten, etwas Neues, etwas Großartiges zu beginnen.

Energiearbeit
Die moderne Physik lehrt uns, dass Energie nie endet. Auch die Mystiker, die Heiler und viele weitere glauben dies – wenn auch auf einer anderen Ebene. Für sie sind unsere Emotionen eben auch Energie. Und wer berührt wird mit Liebe, der spürt, dass sie eben nicht nur weitergeht, sondern dass sie auch zurückkommt zu uns. Jede „gute“ Emotion, die wir haben oder die wir empfangen dürfen, bringt uns ein Stück weiter auf unserem Weg zu innerer Zufriedenheit. Energiearbeiter machen sich diese Grundstruktur zu eigen und übertragen „Schwingungen“ zu ihren Klienten. Dies kann ganz unterschiedlich stattfinden: Über Berührung (Körper, Gegenstände etc.) oder zum Beispiel auch über Gedanken (Gebete, Visualisierungen u.a.).

Engel
Wer Engel fühlt oder spürt, egal, ob in einer Kirche, auf eine Meditationsreise oder bei anderer Gelegenheit, ist meistens im wahrsten Sinne des Wortes „beglückt“. Einfach nur durch ihre reine Anwesenheit. In vielen Büchern finden sich Namen und Hierarchien aus dieser besonderen Welt. Entscheidend für mich ist, dass Engel sehr menschenähnlich sind. Dadurch sind sie für viele deutlich einfacher erlebbar als andere Kräfte und Energien. Zudem besitzen Engel die Gabe der Klarheit, ohne dabei ihre liebevolle Art zu verlieren. So sind sie großartige Wegbegleiter und gute Ansprechpartner für viele Anliegen.

Familienstellen
Das Familienstellen wird sowohl von klassischen Psychotherapeuten wie auch von spirituellen Heilern eingesetzt. In Einzel- oder Gruppensitzungen wird dabei versucht, zu verstehen, wie eine Familie „tickt“. Die Besonderheit dabei ist, dass Figuren oder andere Menschen die Position einzelner Familienmitglieder einnehmen. Es ist immer wieder spannend zu erleben, dass es tatsächlich funktioniert. In dem Moment, in dem die Figuren ihren Platz einnehmen, haben viele Menschen impulsiv die Grundemotion, die sie in ihrer Familie immer spüren. Noch frappierender wird es, wenn andere Menschen involviert sind. Die so genannten Stellvertreter sind zumeist keine Mitglieder der Familie, kennen kein einziges Familienmitglied. Dennoch verhalten sie sich in dem Moment, in dem sie „ihre“ Position einnehmen, genauso. Die Art und Weise, wie die Menschen zueinanderstehen, wie sie miteinander umgehen, gibt dem Therapeuten zahlreiche Einblicke. Für viele Menschen ist es jedoch bereits hilfreich, die Grundkonstellationen zum ersten Mal in ihrem Leben „von außen“ zu sehen und zu begreifen.

Feen
In Irland gibt es Dutzende Bezeichnungen für das, was wir hier allgemein Feen nennen. Eventuell sind auch noch die Begriffe „Kobold“ oder „Gnom“ geläufig. In den wenigen Geschichten, die in Deutschland erhalten geblieben sind, gibt es in der Tat deutlich weniger Differenzierungen wie in der irischen Sagenwelt. In den letzten Jahren finden die Feen – ähnlich wie die Engel – wieder viel Zulauf. Ob einfach nur, weil man/frau sich gerne schmückt wie bei den Engelsrufer-Ketten, oder aber, weil da eine Sehnsucht da ist, diese besonderen (naturnahen) Energien zu spüren... Im allgemeinen unterscheide ich einfach zwischen dem hochgewachsenen Feenvolk mit seinen sehr alten Meisterrinnen und Meistern und dem so genannten „Kleinen Volk“, den „kleinen grünen Männern“, die sehr mit der Erde und den Pflanzen verbunden sind. Beide können uns mit ihrem Wissen einen völlig neuen Zugang zu unseren Wäldern und Wiesen ebnen. 

Fünf Elemente
Verschiedene Kulturen kennen die einzelnen Elemente und deren Kraft. Insbesondere im asiatischen Raum ist die Unterteilung der Welt in fünf grundlegende Elemente sehr verbreitet. Demnach besteht alles aus Feuer, Erde, Wasser, Luft und Akasha (= Geist). Daraus wurden unterschiedliche Systeme entwickelt. In vielen Meditationsschulen geht es zum Beispiel darum, alle Elemente zu meistern. Der, der starke Leidenschaft in sich hat, soll lernen, sich zu zügeln. Wer hingegen sehr phlegmatisch (= ohne Antrieb) ist, soll lernen, das Feuer der Leidenschaft in sich zu erwecken… In Asien wurden zudem auch ganz praktische und medizinische Ableitungen des Wissens um die Elemente geschaffen. Im Ayurveda unterteilen die Mediziner die Menschen zum Beispiel nach Typen. Dies haben „zu wenig“ oder „zu viel“ von einem oder mehreren Elementen. Durch eine Ernährungsumstellung und andere Maßnahmen soll der Patient wieder in Balance gebracht werden. Es gibt zahlreiche Berichte, nach denen auf diesem Weg verschiedene „Zivilisationskrankheiten“ und chronische Krankheiten deutlich verbessert werden können.

Geister
Dieser Oberbegriff wird im Deutschen häufig als Übersetzung für das englische Wort „spirits“ verwandt. Damit werden Energien bezeichnet, die für unser menschliches Auge unsichtbar sind. Es kann sich dabei sowohl um Verstorbene handeln wie auch um Wesen wie Feen, Engel oder Zwerge. Ob sie wahr/reell sind? Das kann keiner beantworten – so, wie auch keiner mit Sicherheit sagen kann, ob es Himmel und Hölle gibt. Wer mit geistigen Bildern arbeitet, ist aber häufig davon überzeugt, dass die „spirits“ eine ganz eigene Wahrhaftigkeit haben. Auch, wenn diese Wesen nur unserem Kopf oder in unserem Herzen oder in unserer Seele wohnen. Ähnlich wie es Siegmund Freud mit den Archetypen beschrieben hat.

Geomantie
Die Anhänger der Geomantie versuchen, Geologie, Astronomie und Spiritualität in einen schlüssigen Zusammenhang zu bringen. Ähnlich wie im Feng-Shui soll und kann dies dazu dienen, Räume zu verstehen und zu harmonisieren. Während in vielen asiatischen Ländern der umfassende Blick auf Lebens-Räume auch als wissenschaftliche Disziplin anerkannt ist, ist die Geomantie und artverwandte Bereiche wie das Wünschelrutengehen in unseren Breitengraden nach wie vor eine „esoterische Veranstaltung“. Leider. Denn durch Zersiedelung und Verstädterung können wir uns heute nicht mehr so einfach einen Ort aussuchen. Umso besser, ihn auf allen Ebenen zu verstehen und ihn positiv zu beeinflussen...

Gott
Im Heute, in der heutigen Zeit, im heutigen Deutschland, gibt es im Prinzip drei verschiedene „Gottesbilder“. Die Gläubigen, die Atheisten und die große Mehrheit, die zwischen diesen beiden steht. Für die Gläubigen steht es außer Frage, dass es Gott gibt. Wobei sich ihre Vorstellungen, woraus Gott ist, und was seine oder ihre Rolle in der Welt ist, sehr unterscheiden kann. Für die Atheisten gibt es keinen Gott und im Normalfall auch keine anderen Energien und Energieebenen. Die große Mehrheit in unserem Land gehört jedoch zu denen, die glauben und spüren, dass es etwas gibt, das größer ist als wir selbst. Für sie bleibt Gott jedoch unfassbar. Dies kann sein, weil sie aus rationalen Gründen Vorbehalte haben. Weil Gott in dieser Welt so viel zulässt. Dies kann aber auch emotionale Gründe haben, dass sie einfach keine persönliche Beziehung zu Gott aufbauen konnten. Ich sage einfach: Wer Gott begegnet, egal wo, egal in welcher Form, hat die Chance, seinen eigenen Frieden zu machen und selbst zu einem Wunder zu werden.

Jahreskreisfeste
Jahreskreisfeste sind nichts anderes als Feste zu Sonnen- und Mondbewegungen. Viele sind heute zugleich Kirchentage, wie zum Beispiel Weihnachten. Aber auch in alten Bräuchen wie dem Fasching / der Fasnet sind sie nach wie vor präsent. Im so genannten Neu-Heidentum bilden sie den Jahresverlauf ab und sind Anlass für große Rituale. Für Menschen, die sehr viel Zeit in Gebäuden verbringen, sind sie eine gute Möglichkeit, sich (wieder) als Teil der Natur zu verstehen und mit ihr zu leben. Denn unser Körper lebt nach wie vor im natürlichen Rhythmus von Sonne und Mond.

Kräuterkunde
Kräuter-Frauen und -Männer haben ein unglaubliches Wissen über die heimischen Kräuter oder auch über exotische Pflanzen, die sie im Ausland studiert haben. Sie können damit gewisse Krankheitsbilder heilen oder zumindest verbessern. Zudem gibt es auch spirituelle Heiler, die mit nur einer Pflanze heilen. Hier beruht die Heilung weniger auf der Substanz selbst, sondern darauf, dass der Heiler immer mit derselben Pflanze arbeitet. Durch die besondere Beziehung zwischen ihm/ihr und der Pflanze entsteht eine Art Energiefeld, dass auch in der Lage ist, Krankheiten zu verändern, die eigentlich nichts mit der chemischen/medizinischen Substanz an sich zu tun haben.

Klangtherapie
Die so genannte Musiktherapie hat sich in den letzten Jahrzehnten als weitere Säule im Bereich der Schulmedizin etabliert. Ihr Pendant aus dem asiatischen Raum, die Klangschalen-Therapie oder-Massage, findet ebenfalls immer mehr Anhänger. Beide Ansätze sind eine wundervolle Möglichkeit und greifen zurück auf uraltes Wissen um die Macht der Töne und des Klangs. Während es bei der Musiktherapie vor allem darum geht, dass der Patient sich ausdrückt, geht es bei der Klangschale vor allem darum, den Ton zu finden, der dem Körper des Patienten entspricht oder aber gut tut. Therapeuten können dabei auch mit unterschiedlichen Klängen arbeiten, um Energie zu zentrieren oder zu verteilen. Neben diesen weit verbreiteten Methoden gibt es auch schamanische Ansätze und weitere Ansätze aus traditionellen Kulturen. Beispiel hierfür ist das eigene Kraft-Lied, das selbst erarbeitet werden muss, und dem Träger besondere Kraft verleiht.

Krafttiere
In den meisten indigenen Kulturen wird jedem Neugeborenen ein Krafttier zur Seite gestellt. Zum einen kann dies willentlich durch einen Schamanen geschehen, zum anderen kommt das Krafttier in vielen Kulturen „einfach“ mit dem Kind in die Welt. Bei Letzterem wird das Kind zu einem gewissen Zeitpunkt selbst losgeschickt, um bei einer Visionssuche sein eigenes Krafttier zu finden bzw. selbst zu erkennen. Wie auch bei vielen anderen „Anderswelt-Dingen“ geht es auch hier darum, seine Qualität und seinen Platz im Leben zu finden. Das Krafttier ist dabei wie der Name schon sagt der Hort, der Ausgangspunkt der eigenen Kraft. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten, zum Beispiel, sein Krafttier zu „füttern“ und so seine eigene Kraft zu stärken. Zum anderen wird dadurch auch sichtbar, welche Charakterzüge es einem im Leben immer wieder schwer machen werden. Auch hier gibt es dann Möglichkeiten, das Leben positiv zu beeinflussen. Für viele Entwurzelte bietet das Krafttier ähnlich wie das Totemtier die Möglichkeit, neue Wurzeln zu finden und dadurch wieder zu erstarken.

Lebensbaum
Wenn ich an einen Lebensbaum denke, so denke ich zuerst an den „Baum des Lebens“. Wie zum Beispiel den Weltenbaum der nordischen Mythologie. Oder ich denke an den Baum des Lebens in uns, an unsere Gefäße. Doch für die meisten Therapeuten ist der Lebensbaum schlicht eine Methode, Erinnerung aufzubereiten, erlebbar zu machen. Deshalb gehört der Lebensbaum auch in der Biographiearbeit zu einer der wichtigsten Methoden.

Magie
Vom Prinzip her ist alles, was uns umgibt, Magie. Wie sonst könnte aus einer Zelle ein Mensch werden? Im herkömmlichen Sprachgebrauch meint Magie jedoch zumeist das Herbeiführen eines Ergebnisses durch ein Ritual, ein Gebet oder eine andere Handlung. Dabei wird Energie zentriert und in eine gewisse Richtung gelenkt. Da in der Vergangenheit diese Methode auch zum Un-Wohl anderer eingesetzt wurde (und wird), sprechen heute viele von schwarzer und weißer Magie. Dies ist jedoch keinesfalls so eindeutig wie gewünscht. Für einen menschlichen Geist sind Konsequenzen aus einer Handlung immer schwierig abzuschätzen. Darum kann auch gut gemeinte und gut gemacht „weiße“ Magie schlechte Folgen nach sich ziehen. Seriöse magische Schulungen oder Ausbildungen dauern deshalb viele Jahre, in denen der Adept lernt, seine Ergebnisse möglichst konkret vorherzusehen und zu steuern.

Medium
Als Medium bezeichnen sich zumeist Menschen, die die Fähigkeit haben, Dinge zu sehen oder zu fühlen oder zu hören, die anderen Menschen verborgen bleiben. Je nach Medium handelt es sich dabei um Verstorbene, die ihr Wissen und Informationen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft weitergeben mögen. Oder eben auch um andere Geister, die per Verkörperung oder Gedankenübertragung oder auf anderem Weg mit uns kommunizieren möchten. Jedes Medium entscheidet dabei selbst, ob es sich in vollständige Trance (= Besessenheit / Verkörperung, vor allem in traditionellen Kulturen verbreitet) begibt, oder ob es auch geistig wach bleibt (= Vermittlung / Filterung der Informationen).

Morphologischer Kasten
Der morphologische Kasten wurde vom Schweizer Astrophysiker Fritz Zwicky entwickelt und richtete sich vor allem an Entwickler und Forscher für deren Projekte. Er eignet sich jedoch grundsätzlich für alle, die vor allem mit dem Kopf, dem Geist arbeiten können und möchten. Dabei wird ein Thema in möglichst all seine Einzelaspekte unterteilt. Die Darstellungsform (= der Kasten) ist dabei auch geeignet, die linke, kreative Gehirnhälfte mit in die Überlegungen einzubeziehen. Somit können sachorientierte Menschen ihren analytischen Weg verfolgen, erhalten jedoch auch emotionale Impulse und können somit die Einzelaspekte neu strukturieren und hiermit neue Lösungswege finden.

Orakel
Das Wort Orakel kommt aus dem Griechischen und wird bis heute für die zahlreichen Wege benutzt, eine Frage zu stellen und beantwortet zu bekommen. Diese Fragen sind zumeist auf die Zukunft ausgerichtet und können sich sowohl auf Privates wie Partnerschaft oder Gesundheit als auch auf Berufliches beziehen. Ursprünglich wurden mit dem Begriff die Tempelorakel bezeichnet. Dort beantworteten Orakelpriesterinnen (Orakelpriester waren seltener) die Fragen die Pilger. Dennoch gab es auch zur damaligen Zeit zahlreiche andere Methoden, die man für “kleinere“ Fragestellung nutzte... Während wir über Schriftquellen zu den antiken Orakel-Tempeln verfügen, gibt es nur sehr wenige historische Aufzeichnungen über die „Frage-Beantwortung“ in anderen Kulturen. Es scheint aber ein Menschenbedürfnis zu sein, mehr über die eigene Zukunft zu erfahren und wichtige Entscheidungen abzusichern. Auch heute noch sind die Grenzen zum so genannten Wahrsagen und Hellsehen fließend. Auch das relativ neue Instrument des Channelings ist für viele eine Alternative. Falls man überhaupt eine Unterscheidung machen möchte, so wird das traditionelle Orakel an Gott gestellt, während die anderen Methoden entweder aus der Fähigkeit des Menschen selbst oder in Zusammenarbeit mit so genannten „spirits“ wie Engeln oder Ahnen gespeist wird.

Räucherwerk
Seit Jahrtausenden werden Räucherungen für Körper, Geist und Seele eingesetzt. Vom hygienischen Räuchern früherer Zeiten bis hin zu ganzen Kräuterkuren und vielen anderen Einsatzmöglichkeiten. Insbesondere die Reinigungsräucherung können auch heute noch von großer Bedeutung sein. Mit ihnen werden Räume und Menschen „geleert“. Geleert meint in diesem Zusammenhang, dass Emotionen, die in diesen Räumen oder im Körper, gespeichert wurden, mit der Räucherung „gelöscht“ bzw. verändert werden sollen. Meist besteht diese Art der Räucherung aus zwei Teilen. Zum einen aus dem „Ausräuchern“, also die Ableiten von Energie nach Außen. Zum anderen aus dem „Neuschaffen“, mit dem positive Energien ins Haus oder in den Körper eingeladen werden. Für diese Art von Räucher-Ritual werden entweder zwei verschiedene Räucherung eingesetzt oder zwei verschiedene Sprüche, Gebete oder Affirmation.

Random-Input
Wie auch andere Kreativitätsmethoden wie der Morphologische Kasten kommt der Random-Input aus der modernen Beschäftigung mit Effizienz und Effektivität im Kreativitätsprozess. Dabei umschreibt der Begriff keinesfalls eine einzige Methode, sondern fasst mehrere Möglichkeiten zusammen. Zum Beispiel wird hier mit Reizwörtern ebenso gearbeitet wie auch mit Bild-Assoziationen.

Schamanismus
Der Begriff Schamanismus steht zumeist für einen bestimmten Teilaspekt von Naturreligionen, die in einigen Teilen der Welt bis heute gelebt werden. Die Gemeinsamkeiten sind dabei genauso groß wie die Unterschiede zwischen den einzelnen Völkern in Amerika, Asien, Afrika und Australien. Lediglich in Europa und mehreren Teilen der genannten Kontinente konnte sich der ursprüngliche lokale Schamanismus nicht halten. In Europa wären dies zum Beispiel die so genannten Druiden bzw. das Druidentum. Über den so genannten Core Schamanismus und die Lehrtätigkeit einiger Schamanen haben zahlreiche schamanische Techniken (erneut) Einzug in Therapiemethoden und Heilsysteme weltweit gefunden.

Seele
Die Seele hat in unserer Gesellschaft eine doppelte Bedeutung. Zum einen wird die Psyche mit der Seele gleichgesetzt. Dies ist vor allem bei Therapeuten, insbesondere Psychotherapeuten, weit verbreitet und geht vor allem auf Freud und Jung zurück. Zum anderen gibt es die spirituelle Vorstellung, dass die Seele der Sitz Gottes / der Funke Gottes in uns sei. Christliche Mystiker und Lehrer und Meister anderer Religionen haben mehrfach versucht, den Ort der Seele in unserem Körper zu lokalisieren… Doch die Seele entzieht sich jeder Eindeutigkeit. Stattdessen gibt sie uns in Meditationsreisen und Ritualen die Möglichkeit, einen ganz anderen Blick auf uns, auf unser Leben und auf unsere Potenziale zu werfen…

Spiegel
Ähnlich dem Eisberg kann auch der Spiegel zu einem wichtigen Ausgangspunkt bei der Betrachtung des eigenen Lebens werden. Während der Eisberg Unterbewusstsein und Bewusstsein unterscheidet, geht es beim Spiegel insbesondere um das „Innen“ und „Außen“. In zahlreichen Forschungen wurde belegt, dass wir viel von dem spiegeln, was unser Gegenüber tut und macht. Wobei es andersherum dieselbe Gültigkeit besitzt. D.h., dass ein Teil von dem, was geschieht, von uns (unbewusst) ausgelöst wird. Auch, wenn wir das ganz anders wahrnehmen... Das Bewusstsein für „unsere“ Spiegel und Spiegelflächen kann uns ungemein dabei unterstützten, unser Umfeld ganz neu zu gestalten und neu zu erleben.

Totemtier
Das so genannte Totemtier kommt vor allem in den indigenen Kulturen der Welt vor. Dabei steht das Totemtier für das Tier, mit dem der Clan, die Familie am meisten verbunden ist. In diesem Tier spiegelt sich, welche großen Stärken die Familie hat, wenn sie zusammen steht. Es zeigt aber auch, welche Schwächen die Mitglieder dieser Familie zumeist alle aufweisen. Die Beschäftigung mit dem Totemtier gibt uns die Chance, dies klar zu erkennen und für uns zu nutzen. Zudem ist das Totemtier auch eine Möglichkeit für diejenigen unter uns, deren leibliche Familie ihnen in diesem Leben wenig Unterstützung und Zuspruch gegeben hat oder geben konnte. Denn das Totemtier verbindet uns mit der Urkraft der Blutslinie. Sollte dies nicht gewünscht werden oder zusätzliche Kraft benötigt werden, ist es auch möglich, nach dem „spirituellen“ Totemtier zu suchen und sich so statt mit der Blutlinie oder auch zusätzlich mit der geistigen Linie zu verbinden.

Zwerge
Auch Zwerge sind Wesen, die man vorwiegend aus Geschichten kennt… Zugleich sind sie jedoch auch der Begriff für eine Energie, die sehr stark mit unserer Erde im Hier und Jetzt zu tun hat. Wer sich mit ihnen beschäftigt, hat die Chance, wahre Erdung und echte Wurzeln zu finden bzw. aufzubauen. Außerdem vermitteln Zwerge das Wissen um Steine und Kristalle, und wie diese eingesetzt werden können.