Indigene Visionen

Wenn altes und neues Leben einander lieben.

Sprache ist stets im Wandel und für das Wort „Vision“ trifft das wahrlich zu: Im Mittelalter für religiöse Prophezeiungen oder „Eingaben von oben“ verwandt, später gleichgesetzt mit dem Wort „Utopie“ und nun Teil jedes Managementseminars zur Beschreibung der (an Trends gut entlang geplanten) Unternehmenszukunft…

Auch indigene Gesellschaften verändern sich, ihr Verständnis von Vision ist jedoch in der traditionellen Lebensweise immer noch dieselbe. Der einzelne Mensch, Mädchen oder Junge, Mann oder Frau, zieht sich zurück, um nach Innen und nach vorne, in seine eigene Zukunft zu schauen. Dabei gibt es zahlreiche Varianten, wer, zu welcher Zeit, in wessen Gesellschaft (oder ohne Begleitung) sich zurückzieht. Es bleibt jedoch, dass es immer darum geht, den eigenen Platz (und seltener: den Platz der Familie, des Clans) in der Welt zu finden.

In moderner Zeit gehen nun auch vermehrt „Nicht-Indigene“ auf diese Sinnsuche. In manchen Fällen brechen Menschen danach auch tatsächlich ihre Zelte ab und beginnen ganz von vorne wie Steven Foster und Meredith Little in ihren Büchern beschreiben. Doch viel häufiger ist es so wie in den indigenen Gesellschaften auch: Wir führen kein falsches Leben, sondern „verschätzen“ uns nur, sehen unsere Stärken und Schwächen zu ungenau, setzen Prioritäten zu spät oder gar nicht. Hier genügen kleine, sanfte Anpassungen und das eigene Leben „passt“ wieder zu uns.

Die Einkehr ins Innere ist trotzdem Herausforderung und Überwindung. Deshalb biete ich dir meine Unterstützung an, um diesen Weg für dich gangbarer zu machen. Während die klassische Visionssuche häufig mehrere Tage oder gar Wochen dauert, versuche ich, diesen Prozess in mehreren Schritten in deinen Alltag zu integrieren und mit einzelnen Ritualen in der Natur zu einem Ganzen zu verbinden.